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Auftakt der Formel E
Heidfeld fährt auf Platz drei – Villeneuve enttäuscht

Heidfeld jubelt in Peking über Platz drei
Heidfeld jubelt in Peking über Platz drei FOTO: dpa, wh pt
Peking. Der frühere Formel-1-Pilot Nick Heidfeld (38) ist beim Auftakt der zweiten Saison in der Elektroautoserie Formel E auf das Podium gefahren. Beim Rennen in Peking belegte der Mönchengladbacher Platz drei und egalisierte damit sein Top-Ergebnis aus dem Premierenjahr in Moskau.

Heidfeld landete hinter zwei weiteren früheren Formel-1-Startern: Der Schweizer Sebastien Büemi siegte nach 26 Runden mit elf Sekunden Vorsprung auf den Brasilianer Lucas di Grassi, der wiederum vier Sekunden vor Heidfeld lag.

"Wir könnten im Team eigentlich nicht zufriedener sein", sagte Heidfeld, der in der Schlussphase heftige Angriffe auf seinen dritten Platz abwehren musste. Daniel Abt (Kempten), der für das einzige deutsche Team Abt-Audi fährt, kam auf Platz neun.

Enttäuschend verlief der Auftakt für die beiden größten Stars der Serie. Der bereits 44 Jahre alte Jacques Villeneuve (Kanada), Formel-1-Weltmeister von 1997, landete nach einer Kollision auf Platz 14. Titelverteidiger und Premierenmeister Nelson Piquet jr. (Brasilien), Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters gleichen Namens, wurde nach technischen Problemen mit zwei Runden Rückstand auf Platz 15 gewertet.

Das zweite von elf Rennen findet am 7. November in Malaysia statt. In Deutschland macht die Formel E am 21. Mai 2016 in Berlin Station.

(sid)
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