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Motorrad
Sachsenring macht "Minus im hohen sechsstelligen Bereich"

Folger feiert Platz zwei beim Heimrennen
Folger feiert Platz zwei beim Heimrennen FOTO: dpa, hsc
Die enttäuschenden Zuschauerzahlen beim Großen Motorrad-Preis von Deutschland auf dem Sachsenring stellen den Veranstalter vor eine Herausforderung.

"Wir rechnen mit einem Minus im hohen sechsstelligen Bereich", sagte Wolfgang Streubel, Geschäftsführer der Sachsenring-Rennstrecken Management GmbH (SRM), der "Bild"-Zeitung. Die Zukunft der Veranstaltung sei aber nicht gefährdet.

Verteilt über die drei Tage machten sich nur 164.801 Besucher und damit gut 50.000 weniger als im Vorjahr zum Traditionskurs bei Hohenstein-Ernstthal auf. Es ist die viertschlechteste Bilanz seit der Austragung der WM-Läufe auf der neuen Strecke. In diesem Jahr fand die 20. Auflage statt.

Der Zuschauerschwund hat viele Ursachen. Hauptgrund ist für Streubel die Terminverschiebung, eigentlich hätte der Grand Prix eine Woche später stattfinden sollen. "Doch auch das schlechte Wetter und unsere Preiserhöhung spielen eine Rolle", sagte der 66-Jährige: "Wir hoffen, dass es in Zukunft keine Terminverschiebungen mehr gibt."

Die Zuschauerzahlen im Überblick:

2017: 164.801 (Freitag: 24.203, Samstag: 63.255, Sonntag: 77.343)

2016: 212.411

2015: 211.588

2014: 209.408

2013: 204.491

2012: 195.695

2011: 230.133 (Rekord)

...

2000: 161.000

1999: 151.000

1998: 142.000

(sid)
 
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