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Unglück beim Drift-Cup
Unfall-Drama am Nürburgring: Verletzter außer Lebensgefahr

Nürburgring: Verletzter ist außer Lebensgefahr
Nur neun Tage nach einem tödlichen Crash auf der berüchtigten Nordschleife verunglückten am Ostermontag gleich drei Fahrer schwer. FOTO: dpa, nic jai
Nach dem erneuten Rennunfall am Ostermontag auf dem Nürburgring ist der schwer verletzte 41-Jährige außer Lebensgefahr. Das sagte ein Polizeisprecher dem SWR.

Nur neun Tage nach dem tödlichen Unfall war es in der Eifel zu einem Zusammenstoß mit drei Verletzten gekommen. Der Zwischenfall ereignete sich beim "Drift-Cup".

Der 41-Jährige kam im Michael-Schumacher-S mit seinem Auto ins Schleudern und blieb auf der Strecke stehen. Wie die Polizei in Adenau mitteilte, konnte ein folgender Wagen nicht mehr ausweichen und prallte in das stehende Auto.

Der Fahrer des ersten Autos wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Der 23 Jahre alte Fahrer des zweiten Wagens und seine 20 Jahre alte Beifahrerin kamen ebenfalls schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an den Autos wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Es ist der zweite Zwischenfall binnen weniger Tage. Erst am 28. März war ein Zuschauer beim Auftaktrennen der Breitensport-Rennserie VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring getötet worden. Zwei weitere Zuschauer wurden nach Angaben des Deutschen Motorsport-Bunds (DMSB) verletzt, als der Nissan Nismo GT3 des Briten Jann Mardenborough über die Streckenbegrenzung flog und auf dem Dach im Zuschauerraum landete.

Als Folge des Unfalls berieten am Dienstag DMSB-Experten in Frankfurt/Main darüber, wie Rennen in Zukunft sicherer gestaltet werden können.

(sid)
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