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Motorrad-WM
Zuschauer Bradl frustriert: "Es ist traurig, es tut weh"

Stefan Bradl frustriert: "Es ist traurig, es tut weh"
Stefan Bradl muss beim Heim-Rennen zusehen. FOTO: dpa, hsc fpt
Sein Aus für das Heimrennen am Sachsenring hat MotoGP-Pilot Stefan Bradl schwer getroffen. "Es ist traurig, es tut weh", sagte der 25-Jährige am Donnerstag in Hohenstein-Ernstthal. Der Zahlinger kann beim Großen Preis von Deutschland nicht an den Start gehen, nachdem er sich in Assen/Niederlande einen Kahnbeinbruch in der rechten Hand zugezogen hatte.

Es sei frühzeitig nach der Operation klar gewesen, dass eine Teilnahme am Grand Prix nicht in Frage kommt. "Es macht keinen Sinn, es zu versuchen. Auch nicht mit Schmerzmitteln", erklärte Bradl: "Alle Ärzte haben mir gesagt: Du bist dumm, wenn du fährst." Er könne schließlich "nicht mal mit dem Roller durch die Gegend fahren".

Bradl bleibt am kompletten Rennwochenende an der Strecke und unterstützt sein Forward-Yamaha-Team. Der Zahlinger stellt sich auf einige Qualen ein. "Wenn die Maschinen aus der Box fahren, wird es wehtun", so Bradl. Seinen Humor hat er noch nicht verloren, die Konkurrenz will der frühere Moto2-Weltmeister ganz genau beobachten: "Ich kann beim Rennen nur zuschauen. Vielleicht lerne ich noch was von den Jungs."

(sid)
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