Georg Späth mit gelungenem Jungfernflug: Neue Oberstdorf-Schanze eingeweiht
zuletzt aktualisiert: 27.12.2003 - 18:14Oberstdorf (rpo). Die neue Skisprungschanze von Oberstorf ist nach ihrer offiziellen Einweihung bereit für die Vierschanzentournee. Der Jungfernflug des WM-Vierten Georg Späth am Samstag machte Geschmack auf mehr.
Späth eröffnete die neue Schanze mit einem gelungenen Jungfernflug auf 120 Meter. In einer 90minütigen Show wurde die für 16,6 Millionen Euro völlig umgebaute Allgäu-Arena zudem mit einem großen Feuerwerk und der Segnung von zwei Pfarrern eingeweiht. Am Montag findet an gleicher Stelle das Auftaktspringen der 52. Vierschanzentournee statt.
"Es war eine große Ehre für mich, dass ich hier auf meiner Heimschanze den ersten Flug machen durfte. Das Fliegen macht echt viel Spaß, das ist eine wunderschöne Anlage", erklärte Späth. Das neue Skisprungstadion wird auch im Zentrum der nordischen Ski-WM 2005 in Oberstdorf stehen.
Schmitts Rekord wohl bald Geschichte
"Der alte Schanzenrekord von Martin Schmitt von 133 Metern wird bei normalem Wetter locker übertroffen", erklärte OK-Chef Claus-Peter Horle: "Ich glaube, dass auch die neue Anlage den Deutschen liegt." Sie soll Sprünge bis zu 140 Meter problemlos zulassen. Auf der alten Schattenbergschanze hatten die deutschen Flieger die letzten fünf Springen (Martin Schmitt 1998 bis 2000, Sven Hannawald 2001 und 2002) gewonnen.
In der auch im Zuschauerbereich völlig umgebauten Arena haben 23.000 Besucher Platz. Nachdem einige Busreiseveranstalter ihre Kartenkontingente zurückgaben, haben Schnäppchenjäger sogar noch die Chance auf eine Eintrittskarte für das ursprünglich binnen Minuten ausverkaufte Auftaktspringen am Montag (14.00 Uhr/live bei RP-Online).
Die Polizei wird wegen des größeren Fassungsvermögens in Oberstdorf mit der Rekordzahl von 140 Beamten präsent sein. Die medizinische Abteilung stellt 40 Sanitäter, 8 Ärzte und 4 Mitarbeiter von der Bergwacht ab.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum











