Für Jochen Hecht und Edmonton bleibt es eng: NHL: Sturm mit Vereinsrekord, Aus für Kölzig
zuletzt aktualisiert: 11.04.2002 - 09:47Columbus/Edmonton (rpo). Die San Jose Sharks haben durch einen Sieg bei den Columbus Blue Jackets ihren Playoff-Platz in der NHL gefestigt. Zudem stellte das Team von Marco Sturm mit 97 Punkten einen neuen Vereinsrekord auf. Olaf Kölzig ist mit den Washington Capitals hingegen endgültig aus dem Playoff-Rennen.
In der National Hockey League (NHL) haben die Sharks nach dem 5:3-Auswärtssieg bei den Columbus Blue Jackets Titelverteidiger Colorado Avalanche überholt und stehen nun wieder auf Platz zwei der Western Conference. Mit 97 Punkten stellte das Team des deutschen Stürmerstars Marco Sturm nicht nur einen neuen Vereinsrekord auf, sondern schaffte auch das seltene Kunststück, sechs Jahre lang jeweils das Vorjahresabschneiden übertroffen zu haben. In der Saison 1995/96 hatten die Haie nur 47 Punkte erreicht. So etwas hat es in der 84-jährigen Geschichte der NHL erst einmal gegeben. Marco Sturm blieb in Columbus ohne Punkt.
Endgültig ausgeschieden sind Olaf Kölzig und die Washington Capitals. Das vor der Saison sogar als Titelfavorit gehandelte Team um Jaromir Jagr, dem mit 11 Millionen Dollar Gehalt teuersten Spieler der Saison, musste tatenlos mit ansehen, wie die Carolina Hurricanes ihr Heimspiel gegen die Tampa Bay Lightning 4:2 gewannen und sich damit endgültig Platz eins in der Southeast Division sicherten.
Trotz Heimsieg wird des für Edmonton eng
Dagegen dürfen Jochen Hecht und Sven Butenschön mit den Edmonton Oilers weiter auf die Playoff-Teilnahme hoffen. Nach dem 3:0-Heimsieg über die Phoenix Coyotes wird die Qualifikation in der Western Conference allerdings eng. Die Oilers zogen zwei Spieltage vor dem Vorrunden-Abschluss mit 90 Punkten mit den Vancouver Canucks gleich. Vancouver bleibt jedoch mit mehr Saisonsiegen auf dem achten und letzten Playoff-Rang. Auch die Phoenix Coyotes (91) und die St. Louis Blues (92) sind noch in Reichweite der Oilers. Jochen Hecht lieferte zum vorentscheidenden 1:0 Anfang des zweiten Drittels die Vorlage.
Uwe Krupp mit Detroit in der Krise
Uwe Krupp kam sieben Tage nach seinem überraschenden Comeback nach einer schweren Schulter-Operation beim 3:3 seiner Detroit Red Wings gegen die Chicago Blackhawks zu einem weiteren Einsatz. Dabei stand der Verteidiger über 22,5 Minuten auf dem Eis, so lange wie seit über drei Jahren nicht mehr. Detroit steckt jedoch in einer Krise. Seit langem stehen die Red Wings als Vorrundenprimus fest, zuletzt setzte es aber ungewohnt viele Punktverluste. In den vergangenen acht Partien ging Detroit nur einmal als Sieger vom Eis.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum











