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Dallas
Nowitzki und Co. geht es nun auch ans Geld
Dallas. Rick Carlisle hat ein Machtwort gesprochen. Wenn sich Dirk Nowitzki und seine Teamkollegen auf dem Parkett schon nicht als Einheit präsentieren, dann sollen sie wenigstens auf Reisen ein stimmiges Bild abgeben. Deshalb gibt es bei den Dallas Mavericks ab sofort einen Dresscode. Wer nicht in Anzug und Krawatte, sondern in Jeans und Sweatshirt oder gar Jogginghose zum Abflug erscheint, muss zahlen. "Und zwar richtig", sagt Carlisle: "Diese Mannschaft muss endlich für alle sichtbar ein Team werden."

Vor allem auf dem Spielfeld wäre das wichtig. Vor dem Gastspiel bei den Washington Wizards lautetet die Bilanz: neun Niederlagen in den letzten zehn Spielen; nur 19 Siege in 31 Partien. Da kamen die Wizards (32 Spiele/vier Siege) am Neujahrstag gerade recht. "Es gibt wenige Mannschaften, die noch schlechter dastehen als wir", sagte Carlisle.

Dirk Nowitzki, der wegen einer Knie-Arthroskopie die ersten 27 Saisonspiele verpasst hatte, erzielte beim 86:111 in eigener Halle gegen San Antonio in 22 Minuten nur acht Punkte, war aber zufrieden. "Ich habe mich zehnmal besser gefühlt, auch wenn ich es nicht zeigen konnte", sagte der 34-Jährige: "Das fehlende Talent müssen wir kompensieren, indem wir härter spielen, in der Defense reingehen." Aber das funktionierte bisher nicht wie gewünscht. Deshalb erweiterte Carlisle den Strafenkatalog. Wer nicht alles gibt und zeigt, dass er gewillt ist, bis zum Umfallen zu kämpfen, wird zur Kasse gebeten. "Ich entscheide, wer alles gibt", sagte er. Nowitzki findet das "ein bisschen aggressiv, zumindest aber ungewöhnlich".

Quelle: sid
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