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London/Köln
Özil beschenkt Wenger zum Festtag

London/Köln. Nach dem Sieg gegen den FC Chelsea warf Mesut Özil sein Trikot in die Arme eines jungen Fans, der sein Glück kaum fassen konnte. Der Fußball-Weltmeister war in Geberlaune: Bereits zuvor hatte der Stratege vom FC Arsenal seinem Teammanager Arsene Wenger ein spektakuläres Volley-Tor zum 20-jährigen Jubiläum geschenkt und die Pleite des Stadtrivalen besiegelt.

"Das ist der Fußball, den unsere Fans verdienen. London ist rot", schrieb Özil nach dem 3:0 (3:0)-Erfolg gegen Chelsea bei Twitter. Die Verantwortung gegenüber den Anhängern spürte auch Jubilar Wenger, der am 22. September 1996 als Nachfolger von Bruce Rioch vorgestellt worden war: "Ich bin mir jetzt mehr darüber bewusst, wofür Arsenal steht. Dass die Leute glücklich sind, hat einen höheren Stellenwert als zu dem Zeitpunkt, als ich ankam", sagte Wenger.

Im Duell mit Chelsea stand das Team des Franzosen einmal mehr für starken Offensivfußball. Schon in der ersten Halbzeit sorgten Alexis Sanchez (11.), Theo Walcott (22.) und Özil (40.) für die Entscheidung. Mit 13 Zählern ist Arsenal nun Dritter in der Premier League und geht mit Rückenwind in das zweite Champions-League-Spiel der Saison am Mittwoch gegen den FC Basel (20.45 Uhr).

Manchester United schoss sich nach zwei Pleiten in Folge den Frust von der Seele und demütigte Meister Leicester City mit Torwart Ron-Robert Zieler und Innenverteidiger Robert Huth mit 4:1 (4:0). 105-Millionen-Mann Paul Pogba (42.) erzielte seinen ersten Treffer im ManUnited-Trikot. "Die erste Halbzeit war fast perfekt. Deswegen haben wir das Spiel gewonnen", sagte Pogba. Chris Smalling (22.), Juan Mata (37.) und Marcus Rashford (40.) erzielten die weiteren Treffer für Manchester, Demarai Gray (59.) machte das Tor für den Titelverteidiger.

(sid)
 
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