LSB-Präsident Winkels:: Olympia im Ruhrgebiet nicht unrealistisch
zuletzt aktualisiert: 06.11.2000 - 14:49Düsseldorf (dpa/lnw). Richard Winkels, Präsident des Landessportbundes (LSB) von Nordrhein-Westfalen, hält Olympische Spiele zwischen Rhein und Ruhr für möglich. "Ich schätze Olympia im Ruhrgebiet 2012 als nicht unrealistisch ein. Die Region ist ein ausgeprägt starker Sport-Standort, schon jetzt. Und eines weiß jeder: Hier gibt es eine unheimlich sportbegeisterte Bevölkerung", sagte der 80 Jahre alte Warendorfer der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Montag.
Im Prinzip sei ein guter Teil der regionalen Sportstätten schon Olympia-reif, "wenngleich noch etliches modernisiert oder neu gebaut werden muss", meinte Winkels weiter. Von infrastrukturellen Maßnahmen für die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland verspricht sich der LSB-Präsident einen positiven Schub: "Die WM 2006 wird auf jeden Fall helfen. Schon jetzt entstehen, wie beispielsweise mit der Arena 'Auf Schalke' in Gelsenkirchen, prächtige neue Stadien", argumentierte Winkels. Gegen die potenziellen deutschen Mitbewerber Stuttgart und Leipzig könne das Ruhrgebiet bestehen.
Winkels appellierte bei einer möglichen Bewerbung um Gemeinsamkeit der Kommunen: "Eines ist sicher: Das Ganze kann nur miteinander, nicht gegeneinander funktionieren. Die Städte müssen verbunden werden." Winkels nannte in einer persönlichen Einschätzung Essen als denkbaren zentralen Punkt einer Austragung. Positive Effekte verspricht sich der LSB-Präsident auch durch die "World Games" der nicht-olympischen Sportarten 2005 in Duisburg.













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