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Anti-Doping-Maßnahmen
5000 Doping-Kontrollen bei den Olympischen Spielen geplant

5000 Doping-Kontrollen bei den Olympischen Spielen geplant
4000 Urin- und 1000 Bluttests will das IOC während der Spiele in Rio durchführen. FOTO: dpa, ko ts hpl
Rio de Janeiro. Bei den Rio-Spielen sind rund 5000 Doping-Kontrollen geplant: 4000 Urin- und 1000 Bluttests. Die Proben werden zehn Jahre eingefroren, um sie mit feineren und neuen Analysemethoden nachträglich untersuchen zu können.

Das Ergebnis von Nachtests der Spiele in Peking 2008 und London 2012 ergab zusammen 98 positive Befunde.

Schon vor den Rio-Spielen hat das Internationale Olympische Komitee Zielkontrollen veranlasst und dafür das Budget auf 500.000 Dollar (derzeit knapp 448.000 Euro) etwa verdoppelt. Besonders ins Visier genommen wurden dabei Athleten aus Russland und Kenia. Insgesamt sind nach IOC-Angabe in den vergangenen Wochen 2200 Athleten aus 96 Ländern bei Zielkontrollen getestet worden.

Analysiert werden die Proben im Kontrolllabor in Rio, das bis vor kurzem von der Welt-Anti-Doping-Agentur noch suspendiert gewesen war. Rund zehn Millionen Euro sollen von der brasilianischen Regierung für die Anti-Doping-Arbeit während der Spiele zur Verfügung gestellt werden.

 

(old/dpa)
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