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Olympia
Angebliche Zahlung auf Diack-Konto belastet Tokio 2020

Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2020 in Tokio gerät angesichts neuer Bestechungsvorwürfe unter Druck. Vor und nach der Olympia-Vergabe im Jahr 2013 sollen insgesamt 1,3 Millionen Euro in mehreren Tranchen auf ein Konto geflossen sein, das mit Papa Massata Diack, Sohn des ehemaligen Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF Lamine Diack, in Verbindung gebracht wird. Das berichtet die englische Tageszeitung The Guardian. Die französische Polizei soll demnach die Zahlungsvorgänge im Zuge der Ermittlungen im IAAF-Skandal untersuchen. Lamine Diack, der von 1999 bis 2013 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) war, soll zusammen mit weiteren Beschuldigten innerhalb der IAAF ein Korruptionssystem installiert haben, um unter anderem positive Dopingproben gegen Zahlungen von Schmiergeldern zu vertuschen. Diack soll dabei mehr als eine Million Euro kassiert haben. Papa Massata Diack wird im IAAF-Korruptionsskandal Beihilfe zur Bestechlichkeit, Bestechung und Geldwäsche vorgeworfen.

 

(sid)
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