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Olympia 2016
Bewaffneter Überfall in Rio auf australische Paralympics-Segler

Rio de Janeiro. Zwei Mitglieder des australischen Segler-Teams für die Paralympics sind in Rio de Janeiro Opfer eines bewaffneten Überfalls geworden. Die Sportlerin Liesl Tesch und die Offizielle Sarah Ross wurden beim Radtraining am Sonntag in der Nähe ihres Hotels von zwei Männern beraubt, von denen einer mit einer Pistole bewaffnet war. Tesch und Ross blieben unverletzt und konnten am Wettkampf im paralympischen Segelrevier weiter teilnehmen, teilte das Australische Paralympics Komitee (APC) am Montag mit. Lediglich die Fahrräder wurden ihnen genommen. Das Team sei natürlich erschüttert über den Vorfall, sagte Kate McLoughlin, Chef de Mission der australischen Paralympics-Mannschaft. Die australische Botschaft sei eingeschaltet worden und Mitarbeiter seien ins Teamhotel gekommen, um alle notwendige Unterstützung zu geben. Die australische Polizei habe geraten, jederzeit erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen. "Wir wissen, dass es einen gewaltigen Sicherheitsaufwand während der Paralympics geben wird, aber für alle Sportler und Mannschaften, die vor den Spielen dorthin reisen, besteht die Notwendigkeit für ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein", mahnte McLoughlin.

 

(dpa)
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