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Olympische Sommerspiele
Deutscher Reitverband wehrt sich gegen Reduzierung der Teams

Warendorf. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) wehrt sich gegen die geplante Reduzierung der Olympia-Teams von vier auf drei Starter. "Das ist sportfachlicher Quatsch", sagte FN-Sportchef Dennis Peiler am Mittwoch in Warendorf. "Wir kämpfen auf allen Ebenen, dass der vierte Reiter erhalten bleibt." Bei den Spielen in Rio im August besteht jede Mannschaft in den drei Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit aus je vier Reitern. Die drei besten Ergebnisse jedes Quartetts zählen für die Mannschaftsmedaillen. Peiler ist allerdings nicht sehr optimistisch, dass der Widerstand gegen die Pläne des Internationalen Reitverbandes FEI für die Spiele in Tokio 2020 erfolgreich ist. Es scheine ein "Kampf gegen Windmühlen", sagte der FN-Sportchef. "Ich fürchte, der Drops ist schon fast gelutscht." Die Entscheidung fällt bei der FEI-Generalversammlung im Herbst.

(dpa)
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