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Kanu-Präsident
Konietzko fordert Reformen für Sport-Deutschland

Rio de Janeiro. Angesichts wachsender Nachwuchsprobleme in vielen olympischen Sportarten fordert Kanu-Verbandspräsident Thomas Konietzko den organisierten Sport in Deutschland zu Reformen auf. "Wir müssen eine Strategie finden, wie wir ähnlich wie in Amerika oder in Frankreich aufzeigen können, dass Sport ein wertvoller Bestandteil der Gesellschaft ist", sagte Konietzko der Deutschen Presse-Agentur in Rio de Janeiro. "Bevor wir versuchen, die Politik zu überzeugen, muss der organisierte Sport seine Hausaufgaben selbst machen. Und da müssen wir besser werden, als wir es bisher sind." Der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes urteilte, dass "Sporttreiben in Deutschland nicht mehr cool" sei. "Die Eltern haben viele Ziele mit ihren Kindern, aber nicht, dass die Kinder mal im Sport erfolgreich sind", kommentierte er. "Sport hat in der gesellschaftlichen Wertschätzung an Bedeutung verloren." Resultat sei, dass in vielen Disziplinen die Erfolge deutlich zurückgingen.
(dpa)
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