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Deutsche Rad-Medaillenhoffnung Förstemann
"Meine Beine sind extrem!"

Olympia 2012: Muskelprotz Förstemann
Olympia 2012: Muskelprotz Förstemann FOTO: Facebook
Düsseldorf. Bahnrad-Sprinter Robert Förstemann hat zwei unschlagbare Argumente: seine Beine. Sagenhafte 73 Zentimeter Umfang haben seine Oberschenkel, Grund dafür ist ein Gen-Defekt des 26-Jährigen.

Ein Bild auf der Facebook-Seite der deutschen Olympiamannschaft verdeutlicht den extremen Muskelbau des Olympioniken: Zu sehen sind die Beine von Tour-de-France-Teilnehmer Andre Greipel und die des Bahnrad-Sprinters. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, die Beine von Radprofi Greipel sind aufgrund des deutlich kleineren Umfangs leicht zu erkennen. "Es gibt ein Enzym, dass das Muskelwachstum hemmt. Bei mir funktioniert es nicht richtig", erklärt Förstemann der "Bild".

Schaden tut es ihm nicht, ganz im Gegenteil: In den vergangenen Jahren konnte der Bahnrad-Sprinter einige Rekorde brechen, unter anderem den deutschen Rekord über 200 Meter (stehender Start). 2010 wurde er zudem Weltmeister im Teamsprint mit Stefan Nimke und Maximilian Levy. 

Selbstvertrauen hat er genug: "Ich habe mehr Kraft, kann größere Gänge fahren und schneller beschleunigen als andere. Meine Beine sind extrem! Ich bin extrem! Das passt!" Am Samstag beginnt der Bahnrad-Sprint, dann kann er zeigen, dass sich das Krafttraining auch sportlich bezahlt macht – und Förstemann nicht nur auf Fotos beeindruckt.

In unserer Bilderstrecke können Sie "Muskelprotz" Förstemann noch mal genauer begutachten.

 

(can/csi/das/areh)
 
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