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Playboy-Shooting für Olympia
Gold-Ruderin Lier macht auch an Land eine tolle Figur

Deutsche Doppelvierer feiern den goldenen Donnerstag
Deutsche Doppelvierer feiern den goldenen Donnerstag FOTO: dpa, msc
Rio de Janeiro. Julia Lier hat in dieser Woche gleich doppelt Aufmerksamkeit erregt. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ruderte sie mit dem Doppelvierer zu Gold. Im Playboy zeigt sie sich oben ohne in sexy Dessous.

Für die 24-Jährige, die seit 2002 im Rudersport aktiv ist, ist es die erste Goldmedaille ihrer Karriere. Gefeiert wurde anschließend mit den Teamkolleginnen, dem Männer-Doppelvierer, der am Donnerstag ebenfalls Gold holte, und Freund Chris Hajek. Der war beim Gold-Rennen live mit dabei und stolz auf seine Freundin. "Was die Mädels hier gemacht haben, war ganz großes Kino", sagte er.

Ähnlich stolz dürfte er wohl auch auf die Fotos seiner Freundin zeigen, die in der Olympia-Ausgabe des Playboys zu sehen sind und auf denen sie ihren durchtrainierten Körper zeigt. Das harte Training für die Sommerspiele hat sich auch in dieser Hinsicht ausgezahlt.

Lier hat viel für ihren Traum von Gold geschuftet. Kilometer über Kilometer hat sie über Wasser zurückgelegt. Dazu kommt jede Menge Kraft- und Ausdauertraining Trotzdem sitzt die Blondine, die sich selbst als sehr zielstrebig bezeichnet, noch gerne im Boot. "Wenn man über das Wasser schwebt, der Rhythmus stimmt, die Kraft optimal ins Wasser kommt und es unter dem Boot sprudelt und rauscht: Das fühlt sich fast an wie fliegen. Ein tolles Gefühl!", sagt sie im Playboy-Interview.

Lier und ihre Mannschaftskolleginnen Annekatrin Thiele, Carina Bär und Lisa Schmidla hatten sich im Rennen von Rio für einen unwiderstehlichen Endspurt vor der Niederlande und Polen. Bis zur 1500-Meter-Marke lag das Boot noch auf Rang zwei hinter den Polinnen. Dann erhöhte Schlagfrau Schmidla die Frequenz. Im Ziel hatte das erst vor wenigen Wochen umbesetzte Boot eine knappe Sekunde Vorsprung. "Wir wussten, dass wir hinten raus stark sind, und sind cool geblieben", sagte Lier.

Lier, die eine Ausbildung zur Physiotherapeutin macht, hatte sich nach dem WM-Titel 2014 aus dem Doppelvierer zurückgezogen und sich auf den Doppelzweier konzentriert. Vor den Olympischen Spielen war sie aber wieder in das große Boot zurückgekehrt. Die richtige Entscheidung. "Man muss ein Team im Boot, an Land und auch im Kopf sein", erklärt sie das Erfolgsrezept der Ruderinnen, die nach dem Triumph gemeinsam mit den Männern einen wahren Feiermarathon einläuteten. Olympiasieger Karl Schulze kündigte für die Feier am Abend den Genuss von "ein bis sieben Bier" an: "Dann sehen wir weiter."

Weitere Motive gibt es exklusiv bei Playboy.

(areh)
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