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Olympia-Aus über 5000 Meter
Ringer schämt sich für seine Leistung

Olympia 2016: Richard Ringer schämt sich für seine Leistung
Richard Ringer hat harte Selbstkritik geübt. FOTO: dpa, nic
Rio de Janeiro. Der deutsche 5000-m-Meister Richard Ringer hat sein Vorlauf-Aus bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit bemerkenswerter Selbstkritik kommentiert. "Ich schäme mich so für diese nicht vorhandene Leistung", schrieb der 27-Jährige aus Friedrichshafen bei Facebook: "Ich wollte auch keine Interviews geben, weil ich so schnell wie möglich raus wollte von dem Ort der Stars, wo ich heute nicht hingehöre."

Ringer war am Mittwoch im ersten Vorlauf in schwachen 14:05,01 Minuten 20. geworden, nachdem er zunächst mutig von der Spitze gelaufen und dann eingebrochen war. "Nach nicht mal drei Kilometern ging gar nichts mehr, obwohl 'gehen' passt doch, so langsam wie ich war", schrieb Ringer, "so bleibt mir nur eines: In den nächsten vier Jahren werde ich hart an mir arbeiten müssen, um dann im Finale zu stehen und vorne mitzurennen."

(seeg/sid)
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