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Hier ging Deutschland immer leer aus
Nicht unser Spiel

In diesen Sportarten ging Deutschland immer leer aus
In diesen Sportarten ging Deutschland immer leer aus FOTO: ap
Düsseldorf. Alles mit Pferden, alles mit Booten, Gegenstände durch die Luft werfen – das kann die deutsche Olympiamannschaft traditionell. In anderen Sportarten gibt es dagegen nie etwas zu holen. Von Kilian Treß

Seit 1896 werden die Olympischen Spiele der Neuzeit ausgetragen. Mit Ausnahme der Spiele 1920, 1924 und 1948 stellte mindestens ein deutsches Komitee eine Mannschaft. Und immer waren die Athleten erfolgreich.

In nahezu jeder der 49 bisher ausgetragenen Sportarten gewannen die deutschen Vertreter Edelmetall. Die großen deutschen Bastionen sind Leichtathletik, Rudern und Kanu sowie das Schwimmen – auch wenn es bei den Sommerspielen in London und in Rio keine einzige Medaille in dieser Sportart gab.

Doch es gibt Sportarten, in denen Deutschland in der Olympischen Geschichte bislang noch keine einzige Medaille gewann. Im Basketball sowie im Baseball sind die USA quasi unschlagbar, im Synchronschwimmen die Russen eine Macht.

Auch im Golf fehlt im ewigen deutschen Medaillenspiegel noch ein Eintrag. Ein möglicher Grund ist, dass Golf bis Rio 2016 erst zweimal im Olympischen Programm war: 1900 und 1904. Nach 112 Jahren feierte die Sportart in Brasilien nun das Comeback, doch die große deutsche Hoffnung Martin Kaymer ging leer aus.

In vier Jahren greifen die deutschen Basketballer hoffentlich wieder ins Turnier ein. Und wenn Martin Kaymer dann noch aktiv ist, gehört er sicher wieder zu den Medaillenkandidaten. 2020 sind auch Baseball und Softball nach zwölf Jahren Abstinenz wieder olympisch. Doch ob Deutschland seine medaillenlose Bilanz in diesen US-Sportarten aufbessern kann, ist äußerst fraglich.

Quelle: RP
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