| 13.13 Uhr

Neue Regeln bei Olympia
Drei statt vier Reiter in Teams

Tokio. Gegen den Widerstand des deutsche Verbandes FN hat die Internationale Reiterliche Vereinigung FEI die Regeln für die Olympischen Spiele geändert. In vier Jahren in Tokio werden die drei Mannschaften in den Disziplinen Springen, Dressur und Vielseitigkeit nur noch aus jeweils drei Reitern bestehen. Zuletzt waren es in Rio vier Starter pro Nation, wobei das schlechteste Ergebnis als sogenanntes Streichresultat nicht gezählt wurde. Nur elf von 107 nationalen Verbänden stimmten am Dienstag in Tokio gegen die Änderungen der Olympia-Regeln, darunter der deutsche. Der Weltverband will mit den verkleinerten Teams mehr Nationen eine Olympia-Chance geben. Die FN hatte sich vergeblich gegen die Reduzierung sowie das Abschaffen des Streichresultats ausgesprochen. "Das war eine sehr wichtige Entscheidung für die Zukunft unseres Sports, wenn wir die Universalität in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der olympischen Agenda 2020 steigern wollen", sagte FEI-Präsident Ingmar De Vos. "Die Teammitglieder auf drei zu reduzieren war wohl der einzige Weg, die Anzahl der Flaggen zu steigern." Die Gesamtzahl der Reiter ist durch das IOC auf 200 festgelegt. 
(dpa)
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