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Olympia in Tokio
Empfehlungen über Auslagerungen im November

Tokio. Angesichts einer drohenden Kostenexplosion im Vorfeld der Olympischen Spiele 2020 in Tokio will ein Expertengremium bis Ende November eine Empfehlung über die Auslagerung bestimmter Wettkämpfe aussprechen. Das sagte IOC-Topfunktionär Christophe Dubi am Donnerstag nach einem ersten Treffen mit Organisatoren sowie Vertretern von Stadt und japanischer Regierung. Die Option, einzelne Wettkämpfe außerhalb Tokios austragen zu lassen, bestehe weiterhin, betonte er. Man sei derzeit dabei, allen Fragen nachzugehen. Aus Kostengründen hatte eine von Tokios neuer Gouverneurin Yuriko Koike eingesetzte Untersuchungskommission zuletzt eine Verlegung der olympischen Ruder- und Kanuwettbewerbe auf eine schon bestehende und weit von der Hauptstadt entfernte Anlage vorgeschlagen. Für weitere Sportarten sind ähnliche Lösungen im Gespräch, um teure Neubauten in Tokio zu vermeiden. Schätzungen zufolge könnten die Ausgaben für die Spiele andernfalls um ein Vielfaches ansteigen.
(dpa)
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