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Deutscher Zehnkämpfer
Freimuth fährt nach Horror-Saison ohne Ambitionen nach Rio

Der WM-Dritte im Zehnkampf Rico Freimuth (Halle/Saale) fährt ohne große Ambitionen zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August). "Die Saison ist scheiße gelaufen. Ich muss realistisch bleiben", sagte der 28-Jährige, der in diesem Jahr vom Verletzungspech verfolgt war, gegenüber sport.de: "Ich habe so viel Trainingsrückstand, dass ich mir nicht einbilden muss, irgendwas aufzuholen oder um die Medaillen mitkämpfen kann." Freimuth hat in diesem Jahr wegen einer Schulterverletzung und einem Muskelfaserriss in der Wade noch keinen Zehnkampf zu Ende bestreiten können und wurde nur wegen seiner Leistung bei der WM 2015 in Peking für Rio nominiert. "Ich habe keine Ahnung, was ich drauf habe, deswegen habe ich auch keine große Klappe", sagte Freimuth. Als Favorit auf Zehnkampf-Gold gilt erneut London-Olympiasieger und Weltrekordler Ashton Eaton aus den USA. Der Ulmer Arthur Abele ist mit seinen 8605 Punkten von Ratingen derzeit die Nummer zwei der Welt. Als dritter deutscher Zehnkämpfer startet in Rio Kai Kazmirek.

(sid)
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