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Doping-Datenbanken im Visier
Hacker attackieren Anti-Doping-Agentur und Sportgerichtshof

Fragen & Antworten zum neuen Anti-Doping-Gesetz
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Rio de Janeiro. Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und der Internationale Sportgerichtshof CAS sind Opfer von Hacker-Angriffen geworden.

Ziel sei es gewesen, Zugriff auf die Doping-Datenbanken der Sportler zu erhalten, bestätigten die Organisationen einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge. Die WADA erklärte, dass sie "in dieser Woche" erfahren habe, dass sie attackiert worden sei. Es sei nicht sofort klar gewesen sei, wann die Angriffe stattgefunden hätten.

WADA-Pressesprecherin Maggie Durand sagte AP, dass ihre Organisation aus einem YouTube-Video erfahren habe, dass ihre Internetseite gehackt worden sei. Schnell sei aber klar gewesen, dass die Doping-Datenbank ADAMS nicht geknackt worden sei. Die Sportler nutzen diese Datenbank, um ihren Aufenthaltsort außerhalb der Wettkämpfe einzugeben. Allerdings seine sogenannte Phishing-Mails an die Nutzer verschickt worden, um die Login-Daten zu erhalten. Auf ihrer ADAMS-Webseite warnt die WADA noch immer vor diesen Phishing-Mails.

CAS-Generalsekretär Matthieu Reeb sagte AP: "Es wurde ein Versuch unternommen, die CAS-Webseite zu hacken. Es ist nicht das erste Mal das dies passiert, und sicherlich auch nicht das letzte Mal."

 

 

(ems/dpa)
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