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Lobby-Arbeit in Rio
IOC stoppt Olympia-Kandidaten für 2024

Drei der vier Kandidatenstädte für Olympia 2024 haben bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro unerlaubte Lobby-Arbeit betrieben und ihre Aktivitäten auf Aufforderung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) stoppen müssen. Um welche Städte es sich handelt, wurde nicht bekannt. Budapest, Los Angeles, Paris und Rom bewerben sich um die übernächsten Sommerspiele. In Lima/Peru fällt im September 2017 die Entscheidung. "Drei Kandidatenstädte für 2024 haben die Medien kontaktiert und in ihre Häuser eingeladen. Sie wurden alle daran erinnert, dass dies nicht erlaubt ist und haben damit sofort aufgehört", hieß es in einem IOC-Statement. Alle Kandidaten rühren in Rio die Werbetrommel. Frankreichs Präsident Francois Hollande demonstrierte seine Unterstützung für Paris und traf IOC-Präsident Thomas Bach. Auch Italiens Premierminister Matteo Renzi, US-Außenminister John Kerry und aus Ungarn Staatspräsident Janos Ader sowie Ministerpräsident Viktor Orban waren zu Besuch in Brasilien.
(sid)
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