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Olympische Sommerspiele
Mexikos Wassersportler können in Rio unter eigener Flagge starten

Mexiko-Stadt. Trotz des Streits mit dem Weltschwimmverband Fina können die mexikanischen Wassersportler bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro unter der eigenen Flagge starten. "Die Identität Mexikos ist für die Spiele in Rio gerettet worden", sagte der Präsident des mexikanischen Olympischen Komitees, Carlos Padilla, am Dienstag. Das sei das Ergebnis einer Reihe von Gesprächen, die er in der vergangenen Woche mit Vertretern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und der Fina in Lausanne geführt hatte. Mexiko war von der Fina für internationale Wettbewerbe gesperrt worden, weil es sich weigert, eine Strafe von fünf Millionen US-Dollar zu zahlen. Die war dem Land auferlegt worden, weil es wegen Haushaltskürzungen die Weltmeisterschaft 2017 in Guadalajara nicht wie geplant ausrichten kann. Zuletzt durften mexikanische Wassersportler deshalb nicht unter der Nationalflagge ihrer Landes starten. Die Wasserspringer sind die erfolgreichsten Olympioniken Mexikos. Die Suspendierung Mexikos bei von der Fina ausgerichteten internationalen Wettkämpfen besteht allerdings weiter. Der Fall liegt derzeit beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS). Wann eine Entscheidung fällt, ist bislang unklar. Mexiko hatte zuvor argumentiert, die Fina könne es für die Olympischen Spiele nicht sperren, da dies in den Kompetenzbereich des IOC falle.
(dpa)
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