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Olympische Spiele
15 Gründe, warum Beachvolleyball das Größte in Rio ist

So sexy ist Beachvolleyball in Rio
So sexy ist Beachvolleyball in Rio FOTO: afp
Rio de Janeiro. Olympia hat erst einen vollen Wettkampftag hinter sich, aber schon jetzt gibt es hier in Rio eigentlich keine zwei Meinungen mehr, in welcher Sportstätte das Herz der Spiele schlägt: in der Beachvolleyball-Arena an der Copacabana. Warum? Darum! Von Stefan Klüttermann

15 Gründe, 15 Buchstaben: B-E-A-C-H-V-O-L-L-E-Y-B-A-L-L. 

B-egeisterung Beachvolleyball gucken ist nicht nur passives Konsumieren einer sportlichen Darbietung, schon gar nicht hier in Rio. Über das Anfeuern der eigenen Mannschaften hinweg hegen die Zuschauer hier eine Begeisterung für die Leistung der Athleten im Sand und die Show drum herum.

E-motion Der viel beschworene Funke, er springt hier quasi mit fast jedem Ballwechsel über – von den Tribünen aufs Spielfeld, von den Spielern zurück ins weite Rund. Fans und Cracks spielen emotionales Ping-Pong.

A-ngeben Wer in den nächsten Tagen sagen kann, er war beim Beachvolleyball, der wird damit angeben können. Weil die Bilder, weil die Erzählungen vom Hype am Strand ihre Kreise ziehen werden. Mit jedem weiteren Olympia-Tag, da muss man kein Prophet sein, wird die Arena an der Copacabana in Fan-Kreisen ein Ort werden, den man erlebt haben muss.

C-opacabana Wohl keine andere Sportstätte hier in Rio ist so in das Leben der Cariocas integriert wie die Beachvolleyball-Arena, diese temporäre Stahlkonstruktion für 12.000 Fans. Direkt auf dem Strand, direkt an der Copacabana – wo andere Stadien isoliert wirken, passt hier der Rahmen für die Veranstaltung wie die Faust aufs Auge.

H-ip Beacholleyballer sind cool. Beachvolleyball-Zuschauer auch. Cool ist hier keine nette Sache, sondern Grundvoraussetzung. Das kommt den Schönen, Jungen und Reichen und ihrem Faible für Körperkult natürlich total entgegen.

V-olleyball Volleyball – draußen wie drinnen – ist nach Fußball die beliebteste Sportart in Brasilien. Es ist also kein Kunststück, dass die Sportart auch bei Olympia am Zuckerhut funktioniert.

O-lympischer Gedanke Wer erlebt, wie fair und respektvoll die Kontrahenten auf dem Sand bei aller Coolness miteinander umgehen, der wird in diesen Momenten kein Meckern, Motzen und Foulen aus anderen Sportarten vermissen.

L-eichtigkeit Ein paar Stunden beim Beachvolleyball taugen dazu, den Cariocas ein Stück weit die Leichtigkeit zurückzugeben, die sie infolge der wirtschaftlichen und politischen Krise verloren hatten.

L-ebenseinstellung Sport am Strand, dazu Party – was Beachvolleyball mitbringt, deckt sich zu 100 Prozent mit dem, was viele Cariocas in ihrer Freizeit als Höchstes der Gefühle erachten.

E-rwartungen Vier brasilianische Duos sind im Beachvolleyball am Start, zwei Frauen- und zwei Männer-Teams. Am Ende sollen aus Sicht der Gastgeber ganz einfach zwei Goldmedaillen stehen – nicht mehr und auch nicht weniger. Das ist eine Riesen-Last für die Sportler, aber eben auch eine dieser Geschichten, die Sport generell so faszinierend machen können.

Y-eah-Effekt Egal, ob Zuschauer oder Athlet, wer das erste Mal die Arena betritt, wird von der Arena beeindruckt sein, denn vor einer Kulisse dieser Größenordnung spielen selbst die Cracks nicht wirklich oft.

B-lick Wer beim Beachvolleyball sitzt, bekommt neben dem Sport auch noch einen traumhaften Blick über Strand, Meer und Promenade geboten – kein schlechter Nebeneffekt.

A-thmosphäre Was 12.000 Fans an Stimmung erzeugen können, deutete sich bei den ersten Spielen der brasilianischen Teams an – es wird laut, es wird groß, es wird Gänsehaut.

L-ust Die Lust auf Olympia, die bei manchem in Rio erst noch entfacht werden muss, sie kann gerade hier entstehen, beim Beachvolleyball. Mit jedem Sieg der Brasilianer, mit jedem, der erzählt, wie großartig es doch war.

L-udwig und Walkenhorst Das Top-Duo der deutschen Frauen kann mit seinen Leistungen dazu beitragen, dass auch in der Heimat via Fernsehen einiges von der Leidenschaft aus dem Herz der Spiele spürbar wird. 

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