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Zweiter Dopingfall in Rio
Irischer Boxer O'Reilly positiv getestet

Olympia 2016: Irischer Boxer Michael O'Reilly positiv getestet
Der irische Boxer Michael O'Reilly ist positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden. FOTO: dpa, nic
Rio de Janeiro. Die Olympischen Spiele von Rio haben ihren zweiten Dopingfall. Der irische Boxer Michael O'Reilly ist nach Angaben des irischen Boxverbandes IABA positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden.

Der 22 Jahre alte Mittelgewichtler, Sieger der Europaspiele 2015 in Baku und im selben Jahr WM-Dritter in Doha, galt als Medaillenkandidat.

O'Reilly wurde laut IABA nach einer positiven A-Probe vorläufig suspendiert und darf nicht wieder boxen, bis sein Fall nicht abschließend geklärt ist. Der Athlet könne nun die Öffnung der B-Probe beantragen, teilte der Verband mit.

"Das ist ein Desaster", zitierte der Irish Examiner ein namentlich nicht genanntes Mitglied der irischen Olympia-Mannschaft. Eine offizielle Reaktion durch Sport Ireland oder das Nationale Olympische Komitee lag zunächst nicht vor.

Am Dienstag war bereits bekannt geworden, dass die italienische Olympia-Beachvolleyballerin Viktoria Orsi Toth bei einem Turnier am 19. Juli in Rom positiv auf das anabole Steroid Clostebol getestet worden war.

Orsi Toth wurde von der italienischen Anti-Doping-Agentur TNA vorläufig suspendiert und vom Nationalen Olympischen Komitee CONI aus der Teilnehmerliste für Rio gestrichen.

(sid)
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