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Stabhochspringern aus Russland
Issinbajewa will sich über den CAS nach Rio klagen

Putin verabschiedet russisches Team nach Rio
Putin verabschiedet russisches Team nach Rio FOTO: dpa, sc ss
Lausanne. Stabhochsprung-Star Jelena Issinbajewa und 110-m-Hürden-Weltmeister Sergej Schubenkow lassen offenbar nichts unversucht, um doch noch bei den Olympischen Spielen starten zu dürfen.

Das russische Leichtathletik-Duo hat beim CAS Einspruch gegen seinen Ausschluss in Rio de Janeiro eingelegt. Dies bestätigte ein Sprecher des Internationalen Sportgerichtshofs am Montag der Nachrichtenagentur TASS.

Die Erfolgsaussichten werden aber selbst von russischer Seite als überaus gering eingeschätzt. "Die Fristen für die Einreichung und die Zeit der Prüfung sind recht lang. Ich glaube nicht, dass sie rechtzeitig erfolgen werden", sagte Dimitri Schljachtin, Vorsitzender des russischen Leichtathletik-Verbandes ARAF. Am kommenden Montag stehen die ersten Wettbewerbe bei den Stabhochspringerinnen und den Hürdensprintern auf dem Programm.

Der CAS hatte am 21. Juli den Olympia-Ausschluss von 68 russischen Leichtathleten durch den Weltverband IAAF für rechtmäßig erklärt. Damals hatte die zweimalige Olympiasiegerin Issinbajewa das Urteil als "Beerdigung der Leichtathletik" und "rein politische Entscheidung" bezeichnet. Als einzige russische Leichtathletin darf die in den USA lebende und trainierende Weitspringerin Daria Klischina in Rio starten.

(sid)
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