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Nächster Unfall bei Olympia
Vier Verletzte nach Absturz von Seilkamera

Seilkamera stürzt am Olympiapark ab
Seilkamera stürzt am Olympiapark ab FOTO: Screenshot ZDF
Rio de Janeiro. Eine herabstürzende Seilkamera hat vier Personen im Olympiapark von Rio de Janeiro verletzt. Eine Frau musste mit deiner Halskrause vom Unfallort weggefahren werden. Augenzeugen berichteten von blutverschmierten Gesichtern bei den Opfern.

Ein Seil, an dem die Kamera in luftiger Höhe hing, war gerissen. Daraufhin stürzte das schwere Gerät in der Nähe der Carioca-Arena zu Boden. Zwei der Verletzten waren von den gerissenen Kabeln getroffen.

Die Kamera gehört der Olympic Broadcasting Services, von der die offiziellen TV-Bilder von den Sommerspielen geliefert werden. Der Unfallort wurde sofort abgesperrt.

Betonblock schlägt auf Auto

Erst am Samstag ist Rio einer Beinah-Katastrophe knapp entgangen. Im Joá-Tunnel, wichtiges Verbindungsstück zwischen der touristischen Südzone und dem Olympiaviertel Barra da Tijuca, bröckelte ein Betonblock von der Decke und durchschlug die Frontscheibe eines Autos. Die Insassen kamen mit einem Schreck und leichten Verletzung davon.

Die Polizei hat bereits eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Das Städtische Bauamt gab bekannt, dass umgehend eine Begutachtung der Unglücksstelle erfolge. Der Tunnel war vor den Sommerspielen in Rio de Janeiro im Zuge der Bauarbeiten am neuen Teil der Hochstraße Elevado do Joá ausgebessert worden.

Unweit des Unglücksortes war es bereits am 21. April zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen, als ein Teilstück eines als Olympiavermächtnis angelegten Küstenradweges einstürzte. Zwei Menschen verloren dabei ihr Leben.

(seeg/sid)
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