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Olympia 2016
Kanu-Weltverband sperrt fünf russische Athleten

Olympia 2016: Kanu-Weltverband sperrt fünf russische Athleten
Im Lagoa Stadium werden die Wettbewerbe für Kanu und Rudern stattfinden. FOTO: dpa, nic nic
Lausanne. Der Kanu-Weltverband hat fünf russische Rennsportkanuten für die Olympischen Spiele in Rio (5. bis 21. August) gesperrt. Dies teilte die ICF am Dienstag mit.

Demnach dürfen London-Olympiasieger Alexander Djatschenko, der fünfmalige Weltmeister Alexei Korowaschkow und Andrej Krator sowie bei den Frauen Jelena Anijuschina und Natalia Podolskaja die Reise nach Brasilien nicht antreten.

Dieses Quintett hatte sich bei der Sprint-WM 2015 in Mailand für Rio qualifiziert. Ihre Namen tauchen aber laut ICF im McLaren-Report auf, womit sie nachweislich in das Staatsdoping in Russland eingebunden waren. Ursprünglich waren 19 russische Kanuten für Rio vorgesehen. "Wir sind uns darüber einig, dass du nicht dazugehören kannst, wenn du ausscherst", sagte ICF-Generalsekretär Simon Toulson.

Nach dieser Entscheidung werden vier Startplätze für Rio an andere Nationen vergeben. Davon hätte auch der Deutsche Kanu-Verband (DKV) profitieren können. Ihm wurde ein zusätzlicher Quotenplatz bei den Damen zugewiesen. Der DKV wird laut SID-Anfrage diesen zusätzlichen Startplatz aber nicht wahrnehmen.

(sid)
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