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Die Fressspiele von Rio
McDonald's beschränkt Frei-Essen im Olympischen Dorf

Olympia 2016: McDonald's beschränkt Frei-Essen im Olympischen Dorf
Die kroatischen Handballspieler vor der McDonald's-Bestellung im Olympischen Dorf. FOTO: ap
Rio de Janeiro. Die Athleten der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro genießen ihren Aufenthalt im Olympischen Dorf. Vor allem das McDonald's-Restaurant erfreut sich bei den Sportlern großer Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich können Athleten und Trainer umsonst so viel essen, wie sie wollen. Bis jetzt. Denn die Fastfood-Kette hat dem Fresswahn der Athleten Einhalt geboten und das Frei-Essen beschränkt.

Der Instagram-Post des australischen Badminton-Spielers Sawan Serasinghe ging in den sozialen Netzwerken viral, nach ihrem Gold-Coup feierten die Rugby-Spieler der Fidschis mit Burgern und die chinesischen Basketballer sind Stammgast: Das McDonald's-Restaurant im Olympischen Dorf ist so gut besucht wie nie. Nach dem harten Training in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele wollen die Athleten einmal sündigen. So jedenfalls dürften viele Sportler denken. Bei McDonald's können sie das und müssen dafür auch nichts bezahlen: Das Essen im Olympischen Schnellrestaurant ist für die Athleten umsonst.

 

Wow what a week it has been in Rio! Have to say I am disappointed about the match today. We definitely had a good chance to stretch the match to three sets toward the end of the second set but couldn't close it out. We would have loved to end our first Olympic campaign with a win against a much higher ranked pair. Although having said that, there are lots of good things to learn from the matches in the last three days playing against more experienced pairs. Can't wait to go back home to start training and keep on improving! Just want to say thanks again to everyone back home for the on going support. Definitely motivated me to fight hard on court everyday! ❤️ Now it's time to eat some junk food after months of eating clean! 😀

Ein von Sawan Serasinghe (@sawansera) gepostetes Foto am

Doch nun schiebt die Fast-Food-Kette dem Fresswahn der Athleten einen Riegel vor. Ab sofort dürfen die Athleten "nur" noch 20 Produkte ordern – pro Bestellung versteht sich. Das klingt noch immer viel, allerdings ist diese Zahl ob der Massenbestellungen einiger Athleten noch niedrig. "In den letzten Tagen kommen die Mitarbeiter kaum hinterher, wenn jeder Athlet 27 Cheeseburger, 40 Chicken McNuggets, zwölf Eis und eine Cola Light bestellt", berichtet die australische Freistil-Schwimmerin Melanie Schlanger bei "news.com".

So soll das chinesische Basketball-Team einem Bericht der "Washington Post" zufolge nahezu den ganzen Tag bei McDonald's verbringen. "Die kommen den ganzen Tag hierhin. Jeden Tag", wird ein McDonald's-Mitarbeiter von der US-Zeitung zitiert: "Sie essen schon um 9 Uhr morgens Big Macs. Das ist verrückt."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

(seeg)
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