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Olympia 2016
Medaillen aus umweltfreundlichem und recyceltem Material

Fotos: So sehen die olympischen Medaillen aus
Fotos: So sehen die olympischen Medaillen aus FOTO: ap
Rio de Janeiro. Schön und nachhaltig - unter dieser Formel haben sich die Brasilianer etwas Besonderes für ihre Medaillen ausgedacht.

Die Organisatoren von Olympia und Paralympics sind stolz darauf, dass die rund 500 Gramm schweren und runden Plaketten zu einem Großteil aus recyceltem und umweltfreundlichem Material bestehen. Für die Aufbewahrung bekommen die Medaillengewinner eine Box aus Freijo-Holz.

Die Goldmedaille: ist frei von Quecksilber.

Die Silbermedaille: besteht zu 92,5 Prozent aus reinem Silber, das von Spiegeln, Röntgenplatten und Lötabfall gewonnen wurde.

Die Bronzemedaille: ist zu 40 Prozent aus Kupferabfall der Münze Brasilien hergestellt, der entgiftet wurde.

Die Bänder: sind zur Hälfte aus wiederverwendetem Kunststoff (Polyester) gewoben.

DOSB will bei in Rio mindestens 44 Medaillen

Auf der Vorderseite der Olympia-Medaille sind die traditionellen Lorbeerblätter und das Logo der Spiele zu sehen. Die Rückseite zieren die griechische Siegesgöttin Nike und das Panathinaiko-Stadion in Athen mit der Akropolis im Hintergrund. Für die Olympischen Spiele vom 5. bis 21. August wurden 2488 Medaillen (812 Gold, 812 Silber, 864 Bronze) von der Münze Brasilien geprägt.

Für die nachfolgenden Paralympics vom 7. bis 18. September stehen 2642 Medaillen zur Verfügung. Diese haben eine innovative Neuerung: Beim Schütteln erzeugt eine winzige Vorrichtung Töne in unterschiedlicher Lautstärke, damit sehbehinderte Sportler zwischen Gold (laut), Silber (mittel) und Bronze (leise) unterscheiden können.

(dpa)
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