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Mama verrät
Usain Bolt war in seinem Leben nur einmal zu langsam

Bilder: Bolt tanzt mit brasilianischen Tänzerinnen Samba
Bilder: Bolt tanzt mit brasilianischen Tänzerinnen Samba FOTO: dpa, nic
Rio de Janeiro. Kurz vor dem Auftakt in sein Projekt Gold-Triple bei Olympischen Spielen hat Supersprinter Usain Bolt Besuch von seinen Eltern bekommen. Wellesley und Jennifer Bolt schauten bei ihrem Sohn im olympischen Dorf vorbei und räumten jeden Zweifel an seinem Start bei den 100 Metern an diesem Wochenende aus.

"Er sagte: 'Mama, wenn ich nicht bereit wäre, wäre ich nicht hier, weil ich's nicht so mit dem Verlieren habe. Ich bin bereit'", erzählte die Mutter des jamaikanischen Ausnahmeathleten.

Bolt hatte Anfang Juli bei den jamaikanischen Leichtathletik-Meisterschaften wegen einer leichten Zerrung im linken Oberschenkel die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio verpasst. Er verzichtete nach seinem Halbfinalsieg über die 100 Meter auf den anschließenden Endlauf. Auch alle weiteren geplanten Starts bei den Trials musste der elfmalige Weltmeister absagen.

Jennifer Bolt erzählte noch Anekdoten aus der Kinderzeit des heute 29-Jährigen. Ihr Sohn sei schon immer schnell gewesen, behauptete sie. Eine Ausnahme habe es aber gegeben: Denn Bolt sei erst rund zehn Tage nach dem avisierten Geburtstermin zur Welt gekommen. "Es war das einzige Mal in seinem Leben, dass er langsam war", erzählte sie. Usain Bolt feiert am Schlusstag der Spiele seinen 30. Geburtstag.

(dpa)
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