| 22.42 Uhr

Doping in Peking 2008
Drei russische Leichtathleten nachträglich disqualifiziert

Russischer Dopingsumpf: eine Chronologie
Russischer Dopingsumpf: eine Chronologie
Rio de Janeiro. Die Nachtests von den Olympischen Spielen 2008 haben drei weitere Dopingsünder überführt. Wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Freitag mitteilte, wurden bei Proben der drei russischen Leichtathleten Anastasia Kapatschinskaja (400-m-Läuferin), Alexander Pogorelow (Zehnkampf) und Iwan Juschkow (Kugelstoßen) verbotene Substanzen gefunden. Sie wurden nachträglich von den Sommerspielen in Peking disqualifiziert.

Aufgrund der positiven Dopingprobe für Kapatschinskaja wurde die russische 4x400-m-Staffel, die Silber gewonnen hatte, aus den Ergebnislisten gestrichen. Silber erhält damit das Quartett aus Jamaika, auf den Bronzerang rückt dafür Weißrussland. Die deutsche Staffel rückt vom achten auf den siebten Platz vor.

Pogorelow und Juschkow hatten keine Medaillen in Peking gewonnen.

(sid)
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