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Obama unterschreibt neues Gesetz
US-Athleten müssen Olympia-Prämien nicht mehr versteuern

Bilder: US-Kunstturnerin Biles gewinnt Gold im Mehrkampf
Bilder: US-Kunstturnerin Biles gewinnt Gold im Mehrkampf FOTO: afp
Washington. US-Sportler müssen künftig keine Steuern mehr auf ihre Olympia-Medaillen und damit verbundene Prämien zahlen. Ein entsprechendes Gesetz unterschrieb Präsident Barack Obama am Freitag (Ortszeit) in Washington.

Das Nationale Olympische Komitee der USA zahlt Sportlern für Goldmedaillen 25.000 Dollar (etwa 22.000 Euro), für Silbermedaillen 15.000 und für Bronzemedaillen 10.000 Dollar. Dieses Geld und auch der Wert der Medaille mussten bislang versteuert werden.

Das Gesetz gilt rückwirkend auch für die 121 Medaillen, die US-Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewonnen haben. Eine Ausnahme bleibt allerdings: Wer mehr als eine Million Dollar im Jahr verdient - wie etwa Schwimmstar Michael Phelps - muss Olympia-Medaillen und damit verbundene Geldprämien weiter versteuern.

(dpa)
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