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"Schlimmste Situation"
Geldspritze der Regierung rettet Paralympics-Budget

Geldspritze der Regierung rettet Paralympics-Budget 2016 in Rio
FOTO: dpa, jbu hpl
Rio de Janeiro. Eine Geldspritze der brasilianischen Regierung hat die Paralympics in Rio den Janeiro vor noch härteren Einschnitten bewahrt.

Das Internationale Paralympics Komitee habe nach Aussage seines Präsidenten Sir Philip Craven erst fünfeinhalb Wochen vor den Spielen erfahren, dass aus dem gemeinsamen Budget mit den Olympischen Spielen kein Geld mehr da sei. "Das ist die schlimmste Situation, der wir uns in der Paralympischen Bewegung gegenüber gesehen haben", sagte Craven der Nachrichtenagentur AP. "Wir waren auf Schwierigkeiten vorbereitet, aber wir wussten nicht, dass es so kritisch ist."

Um die Paralympics zu retten, haben die Stadt Rio de Janeiro und die brasilianische Bundesregierung rund 68 Millionen Euro aufgebracht, die von halbstaatlichen Einrichtung wie dem Öl-Konzern Petrobras als Sponsoring-Beitrag kommen. Auch der Eintrittskarten-Verkauf hat in den vergangenen Tagen deutlich zugelegt. Am Montag verkündete das IPC, dass bereits mehr als 1,5 Millionen Tickets für die Spiele vom 7. bis 18. September verkauft wurden.

(dpa)
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