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Christiane Reppe stellt Anzeige
Paralympicssiegerin vermisst ihre Goldmedaille

Paralympics: Christiane Reppe vermisst ihr Gold und stellt Anzeige
Christiane Reppe mit ihrer Goldmedaille in Rio – jetzt ist das gute Stück verschwunden. FOTO: dpa, jbu nic
Dresden. Christiane Reppe hat nach dem Verlust ihrer Goldmedaille Anzeige bei der Polizei gestellt. Die Paralympicssiegerin vermutet einen Diesbstahl.

"Ich war geschockt, als ich gesehen habe, dass sie nicht mehr in meiner Tasche war", sagte die 29-Jährige am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur, nachdem zuvor einige Medien darüber berichtet hatten.

Die Dresdnerin vermutet, dass ihr beim Berlin-Marathon vor über einer Woche während einer Pressekonferenz die Medaille von den Spielen in Rio aus ihrer Tasche entwendet wurde. "Schade, dass ich nicht mehrere Medaillen gewonnen habe", versuchte sich Reppe in Galgenhumor.

Reppe hatte mit dem Handbike im Straßenrennen Gold geholt. Es war ihr erster Paralympicssieg. "Mir ist auch egal, wieso, weshalb, warum sie gestohlen wurde. Ich will das Ding einfach nur wieder haben", sagte die Dresdnerin. Nach ihrer Strafanzeige ermittelt die Polizei. Zudem sucht Reppe über ihre Facebook-Seite nach Zeugen und Hinweisen. Sie hat außerdem einen Finderlohn von 500 Euro ausgesetzt.

(dpa)
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