| 12.30 Uhr

Rückkehr nach Deutschland
Paralympics-Teilnehmer landen mit Augenringen in der Heimat

Paralympics: Teilnehmer landen mit Augenringen in der Heimat
Das deutsche Paralympics-Team ist wieder zurück in der Heimat. FOTO: dpa, fru tmk
Frankfurt/Main. Deutschlands Paralympics-Helden sind zurück in der Heimat. Pünktlich um 10.54 Uhr ist der "Siegerflieger", der vor zwei Jahren schon die Fußball-Weltmeister aus Rio de Janeiro nach Deutschland gebracht hatte, mit reichlich Edelmetall in seine Parkposition am Frankfurter Flughafen gerollt.

An Bord der Boeing 747 war die 250 Personen starke Delegation des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) – und zahlreiche Augenringe. "Wir haben in den letzten beiden Tagen nochmal ordentlich angestoßen, man sieht vielleicht, dass wir alle ein bisschen müde sind. Aber ich denke, das muss auch mal sein", sagte Weitsprung- und 4x100-m-Goldmedaillengewinner Markus Rehm kurz nach der Landung.

David Behre, der in Rio Gold, Silber und Bronze gewonnen hatte, jubelte vor den Medienvertretern über sein "Trio de Janeiro". Der 30-Jährige hatte angekündigt, den "Siegerflieger" leerzutrinken, scheiterte allerdings an seinem müden Körper. "Ich hatte es mir anders vorgestellt. Aber ich war einfach so kaputt, ich musste erstmal sechs Stunden schlafen."

"Gucken sie in mein Gesicht, sehen sie die schlafenthüllten Augen", fragte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Dennoch war er trotz aller Unkenrufe im Vorfeld begeistert von den Paralympischen Spielen in der brasilianischen Metropole und schwärmte noch immer von der großartigen Abschlussfeier.

(sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Paralympics: Teilnehmer landen mit Augenringen in der Heimat


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.