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CAS hat entschieden
Rad-Weltmeisterin Armitstead darf in Rio starten

Rad-Weltmeisterin Lizzie Armitstead, Olympia-Zweite 2012 und eine der Favoritinnen für das Straßenrennen in Rio, darf trotz dreier verpasster Dopingtests bei den Spielen in Brasilien starten. Das bestätigte der Internationale Sportgerichtshof CAS. Die britische Anti-Doping-Behörde UKAD hatte die 27-Jährige am 11. Juli vorläufig gesperrt, weil sie innerhalb eines Jahres drei Mal nicht für Dopingproben zur Verfügung gestanden hatte. Der CAS begründete seine Entscheidung damit, dass die Kontrolleure die vorgeschriebene Vorgehensweise bei einem der drei Fälle nicht eingehalten hätten. "Ich war immer und werde immer eine saubere Athletin sein und habe meine Anti-Doping-Haltung im Laufe meiner Karriere immer klar vertreten", sagte Armitstead in einer Stellungnahme. Die Weltmeisterin von 2015 räumte ein, im Falle der verpassten Tests Nummer zwei und drei im Oktober 2015 und im Juni 2016 Fehler gemacht zu haben. Beim ersten Fall im August 2015 am Rande eines Weltcups in Schweden habe sie sich jedoch laut CAS – wie gemeldet – im Teamhotel aufgehalten; der UKAD-Kontrolleur habe aber in nicht ausreichendem Maße nach ihr gesucht.
(sid)
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