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"Kein korrektes Verhalten"
Rio-OK verurteilt Pfiffe im Finale der Stabhochspringer

"Kein korrektes Verhalten": Rio-OK verurteilt Pfiffe im Finale der Stabhochspringer
FOTO: afp
Rio de Janeiro. Gelbe Karte für die brasilianischen Fans: Die Organisatoren der Olympischen Spiele haben die Anti-Stimmung gegen den französischen Stabhochspringer Renaud Lavillenie im Kampf um Gold gegen Lokalmatador Thiago Braz da Silva verurteilt.

"Pfiffe und Buhrufe sind kein korrektes Verhalten, selbst nicht in Eins-gegen-eins-Wettkämpfen und mit einem Brasilianer, der Chancen auf den Olympiasieg hat", sagte OK-Pressechef Mario Andrada.

Das Comitê Rio 2016 plane, den Dialog mit den brasilianischen Zuschauern in sozialen Netzwerken zu intensivieren. Ziel sei es, dass die Brasilianer als faire Fans auftreten, "ohne die Leidenschaft für den Sport zu verlieren".

Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), lobte ausdrücklich die Begeisterung der Brasilianer in den Arenen, bat jedoch darum, die Anfeuerung für die heimischen Athleten "auf einem guten Weg zu kanalisieren".

Im Stabhochsprungfinale am Montag hatten die brasilianischen Fans im Stadion Lavillenie immer wieder niedergepfiffen. Während Gegner da Silva angetrieben von den Zuschauern persönlichen Rekord von 6,03 m sprang, versagten dem Weltrekordler (6,16 m) im finalen Showdown nach einem gültigen Versuch über 5,98 m dreimal die Nerven.

(sid)
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