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Olympia 2016
Rio sorgt sich um Terrorismus und verschmutzte Gewässer

Die Olympischen Spiele in Rio werden nicht unter der innerpolitischen Krise im Land leiden, dafür bleiben der internationale Terrorismus und die Verschmutzung des Segelreviers die Hauptsorgen der Veranstalter. Das sagte Brasiliens Sportminister Ricardo Leyser der Nachrichtenagentur AFP. Leyser wollte sich außerdem nicht darauf festlegen, dass Staatspräsidentin Dilma Rousseff die Spiele am 5. August eröffnet: "Wenn ich in die Zukunft sehen könnte, würde ich Lotto spielen." Der Frage, ob Rio für einen möglichen terroristischen Anschlag gerüstet sei, wich Leyser weitgehend aus. "Paris war nicht gerüstet, Brüssel war nicht gerüstet", sagte der Politiker: "Wie sehr man sich auch auf so etwas vorbereitet, es bleibt ein großes Risiko, weil die Logistik der Terror-Netzwerke heute viel grausamer und komplizierter ist als noch vor zehn Jahren." Immerhin sei Rio die weltweit einzige Stadt, die in der jüngeren Vergangenheit sechs große Events ausgerichtet habe: "Damit sind wir ja durchaus vorbereitet." Ein großes Problem der Organisatoren bleibt die verunreinigte Bucht von Guanabara, wo Segler und Windsurfer um die Medaillen kämpfen. "Olympia wäre die einmalige Gelegenheit gewesen, die Bucht komplett zu säubern, aber die Stadt hat dieses Ziel bisher verfehlt", sagte Leyser. Man habe die Gewässer mittlerweile "zu 50 Prozent gereinigt, zu diesem Zeitpunkt sollten es allerdings schon 80 Prozent sein".

 

(sid)
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