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Beachvolleyball
Sechs deutsche Teams bei Generalprobe für Rio am Start

Rio de Janeiro. Sechs deutsche Beachvolleyball-Teams spielen in dieser Woche schon am Ort ihrer Träume. Höchstens vier davon dürfen im Sommer wiederkommen, wenn es im August in Rio de Janeiro um olympische Medaillen geht. "Die Trainingswoche in Ipanema und an der Copacabana war schon mal super", erklärten die Europameisterinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, die im Rennen um die je zwei Olympia-Tickets für den Deutschen Volleyball-Verband bei den Damen und Herren am aussichtsreichsten im Rennen liegen. Beim ersten Grand Slam des Jahres werden für die Sieger am Wochenende 800 Punkte in der Olympia-Ausscheidung vergeben. Julia Sude und Chantal Laboureur (Friedrichshafen/Stuttgart) kämpften sich mit zwei Siegen ins Hauptfeld, wo neben Ludwig/Walkenhorst (Hamburg) auch Katrin Holtwick und Ilka Semmler (Berlin) sowie Karla Borger und Britta Büthe (Stuttgart) gesetzt sind. "Zu wissen, dass hier an Ort und Stelle auch das Olympiastadion stehen wird, macht ein bisschen Gänsehaut", berichtete Ilka Semmler. Zusammen mit Katrin Holtwick liegt die Olympia-Neunte von 2012 im Ranking für Rio auf Rang neun. Die jeweils besten 15 Männer- und Frauenteams dürfen im Sommer an der Copacabana starten. Allerdings unterlag das Duo im ersten Spiel der Olympia-Generalprobe den US-Amerikanerinnen Kessy/Day mit 0:2. Borger/Büthe siegten am Mittwoch gegen Elize Maia/Duda (Brasilein) mit 2:1. Labourer/Sude gewannen gegen das australische Due Bawden/Clancy auch 2:1. Bei den Männern starten Markus Böckermann und Lars Flüggen (Hamburg) sowie die Berliner Jonathan Erdmann und Kay Matysik. Sebastian Fuchs und Stefan Windscheif (Berlin) sind in der Qualifikation gescheitert.

(dpa)
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