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Olympia-Stadt Rio
Taxifahrer rast nach Überfallversuch ins Meer und verschwindet

Fotos: Polizisten warnen vor Sicherheitsrisiken in Rio
Fotos: Polizisten warnen vor Sicherheitsrisiken in Rio FOTO: dpa, at cs
Rio de Janeiro. Wenige Tage vor der Eröffnung der Olympischen Spiele klagen Taxifahrer in Rio de Janeiro nach einem folgenschweren Überfall-Versuch die Sicherheitslage an.

Wie das Portal "O Globo" am Sonntag berichtete, hatte ein Taxifahrer am Samstagnacht eine Pause gemacht, als zwei Leute offensichtlich versuchten, ihn zu überfallen.

Der Vorfall ereignete sich direkt an der Meeresküste, am Denkmal für den Stadtgründer Rios, Estácio de Sá. In Panik legte der Taxifahrer wohl den Rückwärtsgang ein und stürzte in die Guanabara-Bucht hinein, dem Olympischen Segelrevier. Er konnte von Feuerwehrleuten nicht in dem ins Meer gestürzten Auto aufgefunden werden, womöglich ist er bei hohem Wellengang von starker Strömung fortgerissen worden.

"Wir leben in einer Stadt, die die Olympischen Spiele ausrichtet, aber von der Kriminalität dominiert wird", sagte ein Berufskollegen dem Portal "O Globo". "Wir haben keine Sicherheit. Die Leute gehen aus dem Haus und man weiß nicht, ob sie wieder zurückkommen." 

 

(dpa)
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