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Rio 2016
Teure Stromrechnung erhöht Olympiakosten

Die Anmietung von Stromgeneratoren hat die Kosten für die Olympischen Sommerspiele 2016 noch einmal in die Höhe getrieben. Bei der am Freitag von Gastgeber Rio de Janeiro neu vorgestellten Rechnung ist die Sicherstellung der Energieversorgung mit umgerechnet rund 65 Millionen Euro der größte Preistreiber für die 89,5 Millionen Euro Mehrkosten. Somit erhöht sich das Gesamtbudget der Spiele sowie der Paralympics auf 39,07 Milliarden Real, was wegen Brasiliens schwacher Landeswährung 8,73 Milliarden Euro entspricht. Für die Sportstätten werden nun 7,07 Milliarden Real veranschlagt. Das Comite Rio 2016 hatte seinen Haushalt für die Organisation zuletzt im August 2015 auf 7,4 Milliarden Real erhöht. Investitionen in Stadtinfrastruktur belaufen sich laut Stand April 2015 auf 24,6 Milliarden. Laut der öffentlichen Olympia-Koordinierungsstelle APO, die den Haushalt für den Bau der Sportstätten mit öffentlichen Geldern überwacht, sind acht Olympia-Arenen fertiggestellt. Die APO wies aber daraufhin, dass die Beachvolleyball-Anlage an der Copacabana nun vom Comite 2016 getragen wird und die Box-Arena im Riocentro ins Budget für Stadtinfrastruktur wechselt, was für beide Haushalte bei der nächsten Aktualisierung weitere Mehrkosten bedeutet.
(sid)
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