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"Kein Symbol für Blutvergießen": Tibeter wollen olympisches Feuer nicht

zuletzt aktualisiert: 18.03.2008 - 14:37

Neuss (RPO). Die blutigen Unruhen in Tibet könnten die Route des olympischen Feuers behindern. Das internationale Netzwerk zur Unterstützung Tibets hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) in einem Schreiben am Dienstag aufgefordert, den geplanten Fackellauf umzuleiten.

Die Olympischen Winterspiele werden aus Turin in 200 Länder übertragen. Foto: AFP, AFP

"Wenn das IOC nicht will, dass das olympische Feuer ein Symbol für Blutvergießen und Unterdrückung wird, muss es sofort alle tibetischen Provinzen aus der Route herausnehmen", heißt es in dem Brief.

Das Feuer, das am 24. März traditionell im Heiligen Hain von Olympia entzündet wird, soll auf seiner 137.000 Kilometer langen Route über fünf Kontinente unter anderem quer durch den Himalaya bis hinauf zum höchsten Punkt der Erde, dem Mount Everest, getragen werden. An diesen Plänen hält das IOC nach wie vor fest und hofft dabei auf eine friedliche Lösung des Konflikts.

Quelle: sid

 
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