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Zu hohe Kosten
Tokio schickt keine Delegation zu Olympia nach Rio

Tokio. Nach dem Finanzskandal um Tokios Gouverneur Yoichi Masuzoe wird der Olympia-Gastgeber von 2020 aus Kostengründen keine Delegation zu den Sommerspielen nach Rio de Janeiro schicken. Ursprünglich sollten Vertreter des Stadtparlaments an die Copacabana reisen, um Tokio als Ausrichter der Sommerspiele 2020 zu vertreten und Erfahrungen zu sammeln.  Da aber dramatisch gestiegene Reisekosten von fast 550.000 Ruro (610.000 Dollar) erwartet werden, stellte ein Ombudsmann an den Präsidenten des Stadtparlaments einen Antrag auf Stornierung der Reise. Nun wollen einige Mitglieder auf eigene Kosten nach Rio fliegen, wie die Nachrichtenagentur Kyodo News berichtete. Der 67 Jahre alte frühere Gesundheitsminister Yoichi Masuzoe stand unter anderem wegen kostspieliger Geschäftsreisen in der Kritik. Nach einem Misstrauensvotum aller großen Fraktionen steht er vor dem Aus.

(dpa)
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