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Olympische Sommerspiele
Wasserballer wenden vorzeitiges Aus im Kampf um Rio-Ticket ab

Triest. Die deutschen Wasserballer dürfen weiter von einem Olympia-Ticket träumen. Das Team von Nationaltrainer Patrick Weissinger wendete am Mittwoch beim Qualifikationsturnier in Triest beim 11:11 (2:2, 3:3, 2:4, 4:2) gegen Kasachstan erst kurz vor Schluss knapp eine Niederlage und ein vorzeitiges Aus ab. Nach dem vierten von fünf Spielen haben die Deutschen den Viertelfinaleinzug weiter in der eigenen Hand. Zum Abschluss der Vorrunde trifft die deutsche Auswahl am Donnerstag auf Italien. Wegen des besseren Torverhältnisses rangiert das deutsche Team vor Kasachstan und ist auf Viertelfinalkurs, bestenfalls kommt es als Vierter weiter. Die vier Sieger der Viertelfinalduelle von Triest sichern sich jeweils einen Rio-Startplatz. Dort drohen am Freitag die starken Ungarn als für das deutsche Team kaum lösbare Aufgabe. Einen Tag nach der knappen 8:9-Niederlage gegen die Niederlande hatte die deutsche Sieben erneut Probleme, den Gegner in Griff zu bekommen. Mit vier Treffern war der Berliner Mateo Cuk der beste Torschütze des Weissinger-Teams. Cuk erzielte in der Schlussminute auch den Ausgleich. "Jetzt muss einfach eine Trotzreaktion kommen", sagte Weissinger.

(dpa)
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