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Olympische Sommerspiele
Wasserballerinnen ohne echte Rio-Chance

Gouda. Die deutschen Wasserballerinnen haben statt Rio schon Tokio in vier Jahren im Blick. "Olympia 2020 ist unser Fernziel und bis dahin wollen wir von den Top-Teams lernen und Erfahrungen sammeln. Die Qualifikation für Rio ist praktisch unmöglich", sagt Bundestrainer Milos Sekulic vor dem Olympia-Qualifikationsturnier in Gouda. Zum Auftakt trifft Deutschland am Montag auf den WM- und EM-Dritten Italien (20 Uhr). Weitere Gegner in der Vorrundengruppe B sind bis Freitag Neuseeland, der EM-Sechste Russland, der WM- und EM-Zweite Niederlande als Gastgeber und der EM-Siebte Frankreich. Um in das Viertelfinale einziehen zu können, müssten die Deutschen mindestens zwei Siege einfahren. Die Gewinner der K.-o.-Spiele sind in Rio dabei. Bei der EM im Januar hatte der EM-Achte Deutschland die sportliche Qualifikation für das Zwölferfeld in der niederländischen Käsestadt um einen Rang verpasst. Als sich dann bei Kuba die halbe Mannschaft bei einem Turnier in den USA absetzte, zog der Karibikstaat sein Team zurück und die Deutschen rückten nach.

(dpa)
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