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Olympia
Deutsches Eishockey-Team wohl ohne NHL-Stars

Porträt: Marco Sturm: Vom NHL-Star zum Bundestrainer
Porträt: Marco Sturm: Vom NHL-Star zum Bundestrainer FOTO: dpa, dna nic
Heidelberg. Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm rechnet für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang nicht mit Verstärkung aus der nordamerikanischen Profiliga NHL.

"Ich gehe nicht davon aus", sagte Sturm am Dienstag am Rande eines Leistungstests der Nationalmannschaft in Heidelberg. Damit dürfte klar sein, dass die Stanley-Cup-Sieger Dennis Seidenberg und Tom Kühnhackl oder auch der 21 Jahre alte Jungstar Leon Draisaitl in Südkorea fehlen werden. Die NHL weigert sich diesmal, die Saison für Olympia zu unterbrechen.

"Das ist für die betroffenen Jungs natürlich sehr schade", erklärte Sturm, der früher selbst NHL-Profi war und dreimal an Winterspielen teilnahm. Zum einen hätten die Spieler bei der Olympia-Qualifikation vergangenes Jahr im lettischen Riga einen großen Beitrag dazu geleistet, dass Deutschland in Pyeongchang dabei sei. Außerdem gebe es für einen Sportler nichts Größeres, als bei Olympischen Spielen anzutreten. "Anfang August werden wir wohl endgültig Klarheit haben."

Der 38-jährige Sturm arbeitet mit dem Nationalteam noch bis Mittwoch am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg. Dort absolvieren die Spieler einen Gesundheitscheck und ein dreitägiges Trainingscamp. Die Winterspiele in Südkorea finden vom 9. bis 25. Februar statt.

(dpa)

 
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