Ihre Meinung ist gefragt: Die Experten von ARD und ZDF
VON GIANNI COSTA - zuletzt aktualisiert: 26.02.2010 - 16:50Auch bei diesen Olympischen Winterspielen sind ARD und ZDF mit einem Großaufgebot an ehemaligen Spitzensportlern als Experten vor Ort. Ein Überblick.
Markus Wasmeier (46), ARD: Zuständig für die alpinen Wettbewerbe. Kompetent und immer schlagfertig („Das sind keine Hausfrauen, die da die Piste runterkommen“).
Hilde Gerg (34), ZDF: Ebenfalls bei Ski-Rennen im Einsatz. Als Aktive wurde sie die „wilde Hilde“ genannt. Als Expertin leider deutlich zurückhaltender.
Peter Schlickenrieder (40), ARD: Der Olympia-Zweite im Skilanglauf 2002 erklärt auf leichte Weise seinen Sport. Noch zu brav gegenüber den ehemaligen Kollegen.
Sven Fischer (38), ZDF: Der Ex-Biathlet wirkt fast verschüchtert in seiner neuen Rolle. Seine Erklärungen sind oft unverständlich.
Katarina Witt (44), ARD: Absolute Allzweckwaffe. Stark in der Analyse und kritischen Bewertung im Eiskunstlauf, ebenso als Gesprächspartner bei diversen Olympia-Sondersendungen gefragt.
Christoph Langen (47), ZDF: Ist nicht gerade die größte Plaudertasche, schafft es aber mit Hilfe von erklärenden Grafiken, die Tücken einer Bobbahn gut zu veranschaulichen. Prima Analyse der Läufe.
Gunda Niemann-Stirnemann (43), ZDF: Im Eis-Oval zu brav bei ihren Bewertungen. Gut sind ihre Interpretationen der Zwischenzeiten.
Dieter Thoma (40), ARD: Lächelt so beständig wie einst Sascha Hehn in der Schwarzwaldklinik. Liefert starke Analysen und muntere Sprüche. Zum Gesundheitszustand von Martin Schmitt sagt er: „Er hat den Energiehaushalt einer 80-Jährigen.“
Jens Weißflog (45), ZDF: Er sächselt immer munter drauflos. Gibt ehrliche Meinung ab und erklärt gut Fehler bei Sprüngen. Mitunter etwas dröge.
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