| 08.56 Uhr

Spartensender hat die Rechte
Gold-Kür von Savchenko/Massot lief nicht in der ARD

Savchenko/Massot laufen die Kür ihres Lebens
Savchenko/Massot laufen die Kür ihres Lebens FOTO: afp
Pyeongchang. Es war eine der emotionalsten Entscheidungen bei Olympia: Die Paarläufer Aljona Savchenko und Bruno Massot haben sich durch die Kür ihres Lebens den Traum vom Gold erfüllt. In der ARD war das Programm der zwei Oberstdorfer nicht live zu sehen.

Stattdessen lief die Kür im Eiskunstlauf nur beim Spartensender TLC, der wie Eurosport zur Dicovery-Gruppe gehört. Das Medienunternehmen aus den USA hat die Europa-Rechte an den Olympischen Spielen bis 2024 erworben - für 1,3 Milliarden Euro.

Die beiden öffentlich-rechtlichen ARD und ZDF Sender haben an Discovery 90 Millionen Euro für die Sublizenen für die Spiele in Pyeongchang bezahlt. Deshalb können sie vieles live zeigen, aber eben nicht alles.

Neben Eiskunstlauf sind auch Snowboard und Shorttrack nur in Zusammenfassungen zu sehen. Auch im Internet dürfen die Sender diese Sportarten nicht per Livestream übertragen.

Für die in Deutschland populärsten Wintersportarten wie Biathlon und Skispringen haben sich die Öffentlich Rechtlichen die Rechte aber per Sublizenz gesichert. Eurosport hat aber in der Regel das Erst-Recht für Interviews nach den Wettkämpfen.

Verpassen Sie keine Nachrichten aus dem Sport: Wir schicken Ihnen eine Übersicht per WhatsApp. Melden Sie sich jetzt an!

Die Zuschauer in der Heimat halten den Öffentlich-Rechtlichen dennoch die Treue, ARD und ZDF waren an den ersten Olympiatagen erwartungsgemäß die Quotenkönige.

(areh)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Olympia 2018: Kür von Aljona Savchenko und Bruno Massot nicht live in der ARD


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.